Über mich
Karin Maria Grün, geb. 1982 in Schwarzach im Pongau
Wie Shiatsu mich berührte
und weshalb ich es so gerne gebe und erhalte
Bereits während meiner schwerpunktmäßig eher wirtschaftlich und fremdsprachlich ausgerichteten Schulbildung (HBLA) interessierte ich mich für verschiedene Weltanschauungen und Philosophien. Meine Neugierde für ganzheitliche Sichtweisen und Heilmethoden, wie der Traditionell Chinesischen Medizin, in der Körper, Geist und Seele als Einheit betrachtet werden, wurde in meinen frühen 20ern geweckt. Ich experimentierte mit Feng Shui, kochte des Öfteren angepasst an die jeweilige Jahreszeit nach TCM-Kochbüchern, bewegte mich bewusst, ließ mich wegen meiner wiederkehrenden Kopfschmerzen akupunktieren, nahm sehr, sehr bittere chinesische Kräutermischungen ein – und fühlte mich insgesamt bald wohler in meiner Haut.
Tätig im Rezeptions- und Bürobereich lernte ich Shiatsu erstmals als dankbare Empfängerin kennen. Die positive Wirkungsweise, die es auf mich mit meinen häufigen Nackenschmerzen und Handgelenksproblemen hatte, beeindruckte mich und ich genoss den sensiblen und wertschätzenden Umgang, den meine Geberin mit mir pflegte. Als sehr feinfühliger Mensch weckte die Idee der Erkundung von Energieströmen meinerseits meinen Entdeckergeist und zu jener Zeit entstand auch der tiefe Wunsch in mir, selbst heilend zu berühren. Nebenberuflich begann ich 2008 dann meine Ausbildung zur diplomierten Shiatsu-Praktikerin und seither freue ich mich, meinen oft von Stress geplagten Empfängern einen Raum bieten zu können, in dem sie zu sich zurückkehren, sich spüren, entspannen und im Hier und Jetzt sein können.
Ergänzend zu Shiatsu erweiterte ich mein Interessens-, Ausbildungs- und Behandlungsspektrum über die Jahre hinweg. So verwöhne ich meine Empfänger heute beispielsweise gerne auf Wunsch mit einem Klangschalenbad oder integriere Farben in die Behandlung. Ich entdeckte auch meine Freude daran, die Meridiandehnungsübungen und Achtsamkeitstechniken, die ich während der Shiatsu-Seminare kennen lernte, nicht nur selbst regelmäßig zu praktizieren, sondern auch andere dabei anzuleiten. Als DO-IN-Trainerin biete ich auch gerne die von mir selbst sehr geschätzte Erfahrung an, durch eine Meditation geführt zu werden.
Menschen harmonisierend zu berühren, Impulse zu geben, sie auch ein Stück weit auf ihrem Weg zu sich selbst, zu mehr Wohlbefinden und Bewusst Sein zu begleiten und zu unterstützen – all dies hat sich als sehr erfüllend für mich herausgestellt.
Dass man sich im Rahmen der Behandlung als Empfänger gut aufgehoben und wahrgenommen fühlt, ist mir ebenso wichtig wie ein Hineinspüren und Berühren mit Achtsamkeit, ein Betrachten mit sanftem Blick und ein Lauschen mit Wohlwollen seitens des Gebers – idealerweise aus der eigenen Mitte heraus, respektvoll und urteilsfrei. Ich hatte das Glück, Derartiges als Behandelte zu erfahren und ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir als Praktikerin nun entgegengebracht wird, was das Ausüben meines Berufs, das von Herzen kommt, erst möglich macht.
Meine Shiatsu-Aus- und Weiterbildungen
- Ausbildung zur diplomierten Shiatsu-Praktikerin an der ISSÖ (Internationale Shiatsu-Schule Österreich, Zen-Shiatsu nach Shizuto Masunaga, diplomiert im Jänner 2013)
- Manuelle und energetische Narbenentstörung
- „Die Komödie der 5 Elemente“
- Chi Nei Tsang – Die tiefe Organmassage
- Die Außerordentlichen Gefäße oder acht Sondermeridiane
- Shiatsu in der Schwangerschaft
- Ausbildung zur zertifizierten DO-IN-Trainerin
- Die Elemente und ihr Bezug zu den Schädelknochen
- Die Faszie I (laufende Fortbildung)
- Shiatsu im Mondzyklus der Frau
- Shiatsu und die Polyvagaltheorie